Lebensläufe, bei denen ihr garantiert nie angerufen werdet!

Psssst! ... Hier liefern wir dir das Rezept für einen höllisch schlechten Lebenslauf. Darin haben wir alle
Fehler zusammengetragen, die du beim schlechtesten aller Lebensläufe machen kannst. Hier sind alle
„Don'ts“ für den Lebenslauf des perfekten Verlierer-Kandidaten ...

Wie wird dein Lebenslauf aussehen? Nicht so wichtig…

Das provokante Foto

Beginne mit deinem Foto: Du musst keins beifügen, aber wenn du es doch tust, dann mach keine
halben Sachen! Zum Beispiel ein Bild mit nacktem Oberkörper am Strand, ein Selfie mit Sonnenbrille,
ein zugeschnittenes Bild, auf dem die Schulter deines Kumpels am Rand noch sichtbar ist...Und für
die besonders Gewitzten: ein Foto von einer Party, das euch mit einem Plastikbecher in der Hand
zeigt!

Hol deinen Spitznamen aus der Mittelstufe aus der Versenkung!

Und um noch eins draufzusetzen, gib die private E-Mail-Adresse an, die du auch deinen Freundinnen
gegeben hast. So etwas wie „xXx°-pinkcandy-56387-°xXx@moimail.fr“ ist wirklich ideal, um deinen
Personalentscheider in die Flucht zu schlagen.

Sag nicht allzu viel Persönliches...

Bleib vage, lass deinen Personalentscheider daran zweifeln, ob du zur Arbeit kommen kannst. Wie
soll das gehen? Gib eine Adresse an, die vom Arbeitsort weit entfernt ist und achte darauf, keine
genauen Angaben zu deiner Mobilität zu machen. Du kannst auch gar keine Adresse angeben. Dein
Personalentscheider könnte denken, dass du dir nicht einmal die Mühe gemacht hast,
herauszufinden, an welchem Ort die Stelle angeboten wird. Du hast jetzt alles in der Hand, um dir
alle Chancen auf einen Anruf zu verderben.

Mach dir keine Gedanken um das Layout.

Sende einen hässlichen Lebenslauf, um deine mangelnde Seriosität zu demonstrieren. Verwende
mehrere Schriftgrößen, variiere die Schriftarten, füge so viel Farbe wie möglich hinzu, begründe
deinen Text nicht und es ist gelaufen!

Hilf ein wenig nach.

Gib dich für jemand anderen aus. Du bist nicht in der PR tätig? Kein Problem, sende einen Lebenslauf
mit einem tollen Design! Die Personalentscheider könnten sich sagen, dass du kein eigenes Layout
erstellt hast und dass du nicht der Typ bist, der die Ärmel hochkrempelt.

Zeig deine chaotische Seite!

Gib mehrere befristete Stellen an, ohne sie nach Kategorien zusammenzufassen. Gib auch keine
Details zu deinen Jobs an. Du brauchst auch nicht anzugeben, was du kannst. Dein
Personalentscheider wird schon von selbst darauf kommen.

Langweile deinen Personalentscheider.

Ordne deine Angaben nicht und schreibe ruhig große Textblöcke. Warum? Du musst deinen Leser
abhängen! Damit er aufgibt, schreibe deinen Lebenslauf über zwei Seiten! Sei ein schwieriger
Kandidat, einer, der nicht in der Lage ist, auf den Punkt zu kommen, einer, der einen zu Tode
langweilt!

Sorge dafür, dass er sich die Haare rauft!

Und schließlich das Tüpfelchen auf dem i: die Rechtschreibfehler! Wage das Unverzeihliche und dein
Lebenslauf wird in Richtung Papierkorb wandern, und zwar ohne Umschweife!

Schreibe alles, was du nicht schreiben solltest!

Nun, da du jede Chance, einen Personalentscheider mit einem schönen, gut durchdachten
Lebenslauf für dich zu gewinnen, kaputtgemacht hast, gehe der Sache auf den Grund.

Ein irrelevanter Titel...

Dein berufliches Ziel falsch zu definieren, ist ein Muss! Wähle außerdem keinen Titel für deinen
Lebenslauf. Wenn du wirklich einen angeben möchtest, wähle einen Titel, der nicht zu der Stelle
passt, für die du dich bewirbst. Dann wirst du bestimmt nicht kontaktiert und brauchst somit auch
nicht auf zahlreiche Anrufe zu reagieren. Wenn du nicht mitteilst, wonach du suchst, bist du auf der
sicheren Seite!

Lüge immer wieder!

Lüge bei den Bezeichnungen deiner früheren Stellen, um wichtiger zu erscheinen. Lüge auch bei
deiner Berufserfahrung und ihrer Dauer. Füge nicht überprüfbare Informationen hinzu: keine
Firmennamen oder Zeiträume. Baue kein Vertrauen bei deinem Personalentscheider auf, denn das ist
die beste Methode, damit er dir gegenüber misstrauisch wird.

Unterstreiche deine persönliche Meinung...

Es ist an der Zeit, zu zeigen, wer du bist. Äußere deine religiösen, politischen und persönlichen
Ansichten! Alles was es braucht, um einen Personalentscheider abzuschrecken! Wie das geht? Füge
sie deinen Interessen hinzu (Zeit, die du jede Woche beim Gottesdienst oder für eine politische Partei
verbringst...).

Erdichte dir ein Leben.

Füge falsche Interessen hinzu. Zu sagen, dass du viel liest, ist der beste Weg, erwischt zu werden,
wenn dein Personalentscheider dir eine Frage zur Literatur stellt...

Behalte deine kleinen Geheimnisse für dich...

Kommen wir zu deinen Zeiten der Erwerbslosigkeit: Gehe nicht auf sie ein. Der Personalentscheider
wird feststellen, dass du einfach zu faul zum Arbeiten warst und sich eine schlechte Meinung von dir
bilden. Versuche also nicht, Zeiten der Erwerbslosigkeit aufzuwerten, indem du ehrenamtliche
Tätigkeiten an ihre Stelle setzt. Und zum Schluss unterlasse es, deinen Lebenslauf zu aktualisieren.
Mach dir nicht diese Mühe ...

Sehr mysteriös...

Mach keine Zahlenangaben zu den Stellen, die dies erfordern (Vertrieb, Management...) Dein
Personalentscheider wird denken, dass du etwas zu verbergen hast! Dass du nicht sehr leistungsfähig
bist...

Spiel dich auch groß auf...

Und zum krönenden Abschluss beherzige folgenden Rat: Übertreibe es immer! Verwende einen sehr
speziellen Fachjargon und erkläre nicht die verwendeten Akronyme. Führ dich wie ein Snob auf und
dein Personalentscheider wird den Fall aufgeben...
Du hast jetzt alles in der Hand, um deinen Lebenslauf zu verpfuschen! Diese Fehlersammlung
ermöglicht es dir, alle Chancen zu verspielen.

Und zur Krönung vermeide es, deinen Lebenslauf von deinen Angehörigen oder Freunden gegenlesen
zu lassen, denn deine Rechtschreibfehler sind deine besten Verbündeten!

Wenn du mehr Hilfe bei der Ausarbeitung deines Lebenslaufs benötigst...

Lebenslaufvorlagen und -beispiele

Unsere Tipps für einen Top-Lebenslauf

Häufig gestellte Fragen zum Lebenslauf